Konfigurations­management

Der rote Faden in Ihrem Product Lifecycle Management

Das Konfigurations­management von Produkten wurde bereits in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in der Luftund Raumfahrt­industrie entwickelt. Hier waren die Produkt­komplexität und die daraus resultierenden Gefahren einer Unbeherrsch­barkeit besonders hoch. Mittlerweile hat die Produkt­komplexität (Mechatronik) und Varianten­vielfalt in nahezu allen Branchen zugenommen. Bei vielen Unternehmen herrscht daher der Bedarf nach einem einfach durchführbaren Konfigurations­management mit entsprechender IT-Unterstützung vor.

Nach Definition der ISO 10007 setzt sich eine Konfigurations­beschreibung zusammen aus den Anforderungen an Entwicklung, Realisierung, Verifizierung, Funktions­tüchtigkeit und Unterstützung des Produkts. Konfigurations­management ist somit ein Kernprozess des Product Lifecycle Management.

ILC erfüllt mit dem 4PEP Konfigurations­management die Anforderungen des ISO 10007 und bietet eine ganz­heitliche Lösung, um ein Produkt vollständig über seinen gesamten Lebens­zyklus zu beschreiben. Dabei  beschränkt sich die Lösung nicht auf die Phasen der Produkt­entstehung, sondern begleitet das Produkt in Serie und Service, bis zum Ende seines Lebens­zyklus.

Umfassende Funktionalität mit dem 4PEP Konfigurations­­management

Produktstrukturmanagement

  • freie Definition von Produkt­strukturen (Anforderungs­struktur, funktionale Struktur, Entwicklungs­stückliste, Fertigungs­stückliste, Muster­stückliste, etc.)
  • flexible Vernetzung der Strukturen miteinander
  • Struktur­vergleiche

Objektmanagement

Das 4PEP Konfigurations­management erlaubt die vollständige und ganz­heitliche Beschreibung des Produktes. Insbesondere stehen neben den umfangreichen Daten aus der Produkt­entwicklung auch die Informationen aus der Auftrags­abwicklung (Betriebsmittel, Werkzeug, Chargen, etc.) im Fokus.

Produktzustandsmanagement

Ein Produkt verändert sich während seines Produkt­lebens laufend. Dies geschieht insbesondere während der verschiedenen Phasen des Produkt­entstehungs­prozesses, aber auch im laufenden Serienbetrieb, während einer Produkt­überarbeitung oder im Service- und Wartungs­betrieb. Die Verwaltung der verschiedenen Produkt­zustände über den gesamten Lebens­zyklus ist essenzielle Voraussetzung für die operative Durch­führung der Geschäfts­prozesse in den verschiedenen Fach­bereichen. Ohne die richtigen und gültigen Produktdaten funktionieren die Geschäfts­prozesse nicht in der gewünschten Qualität.

Das 4PEP Konfigurations­management bietet alle notwendigen Funktionen, um Produkt­zustände zu verwalten und diese den Geschäfts­prozessen zur Verfügung zu stellen:

  • Baselining: Einfrieren aller produkt­beschreibenden Daten zu einem frei definierbaren Zeitpunkt
    (z.B. zur Angebots­abgabe, Auftrags­annahme, für den Bau eines Musters, zur Auslieferung, etc.);
  • Branching: Parallele Bereit­stellung verschiedener Produkt­zustände (z.B. für die Abbildung von alternativen Entwicklungen);
  • Vergleich: Flexibel definierbare Vergleiche beliebiger Produkt­zustände, Grafische Darstellung der Unterschiede;
  • Merge: Erstellung eines neuen Produkt­zustands durch das Verschmelzen der Inhalte bestehender Produkt­zustände auf Basis der Vergleichs­informationen;
  • Historie: Grafische Darstellung aller Produkt­zustände inkl. der Zusammen­hänge und deren Status (welcher Zustand ist aus welchem entstanden).

Prozessmanagement

Die Verfügbarkeit von Produkt­zuständen für beliebige Geschäfts­prozesse hebt erst das volle Potenzial des Konfigurations­managements. 4PEP bietet mit seinen verschiedenen Lösungen die ideale Plattform dafür. Beispiels­weise werden über das 4PEP Änderungs­management Änderungs­vorgänge gesteuert, deren Ausführung letztlich zu neuen Produkt­zuständen im 4PEP Konfigurations­management führen. Produkt­zustände, die für den Bau eines Musters abgeleitet werden, können im 4PEP Muster- & Prototypen­management gefertigt und ausgeliefert werden.

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